Zeitumstellung: So kommt der Körper gut in die Winterzeit
Warum eine Stunde so viel ausmacht
Unser Körper folgt einer inneren Uhr, die vor allem über Tageslicht gesteuert wird. Sie regelt unter anderem, wann wir müde werden, wann das Schlafhormon Melatonin ausgeschüttet wird und wann wir am leistungsfähigsten sind.
Die Uhr an der Wand lässt sich in einer Sekunde umstellen – die innere Uhr braucht dafür oft mehrere Tage. Hinzu kommt, dass es nach der Umstellung abends früher dunkel wird.
Tipps für eine sanfte Umstellung
Kinder, Ältere und Menschen mit Medikamenten
Kinder und ältere Menschen reagieren oft empfindlicher auf die Umstellung. Wer Medikamente zu festen Uhrzeiten einnimmt – zum Beispiel Insulin, Blutdruckmittel oder die Pille –, sollte überlegen, wie die Einnahmezeit sinnvoll angepasst wird.
Häufig ist eine schrittweise Verschiebung möglich. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.
Herbstmüdigkeit oder mehr?
Weniger Licht und kürzere Tage machen viele im Herbst müder. Bleibt die Erschöpfung über Wochen bestehen, lohnt sich ein genauerer Blick. Ab Herbst bildet der Körper deutlich weniger Vitamin D selbst – Ihren Wert können Sie bei uns direkt vor Ort messen lassen. Anhaltende Müdigkeit sollte außerdem ärztlich abgeklärt werden.