Warum es im Spätsommer besonders häufig zu Stichen kommt
Im August und September erreichen Wespenwölker ihre grösste Stärke. Gleichzeitig verändert sich das Verhalten der Tiere: Sie suchen verstärkt nach Zucker und Eiweiss und kommen dadurch näher an Menschen und Mahlzeiten heran. Hektische Bewegungen oder das Anpusten der Tiere erhöhen das Stichrisiko zusätzlich.
Auch Mücken, Bremsen und Bienen sind in dieser Zeit aktiv. Die Reaktionen auf einen Stich unterscheiden sich je nach Insekt und individueller Empfindlichkeit deutlich.
Erste Massnahmen nach einem Stich
Wann ärztliche Hilfe erforderlich ist
Die meisten Stiche heilen innerhalb weniger Tage ab. Ein Arztbesuch oder Notruf ist angezeigt bei Atemnot, Schwindel, Kreislaufproblemen, Übelkeit oder ausgeprägten Schwellungen an Gesicht und Hals – das können Anzeichen einer allergischen Reaktion sein. Auch wenn sich eine Einstichstelle nach Tagen zunehmend rötet, erwärmt oder stark schmerzt, sollte sie ärztlich beurteilt werden.
Wer bereits einmal heftig auf einen Stich reagiert hat, sollte das Thema Insektengiftallergie ärztlich abklären lassen und besprechen, ob ein Notfallset sinnvoll ist.
Vorbeugen: kleine Massnahmen mit grosser Wirkung
Getränke im Freien abdecken und aus dem Glas mit Strohhalm trinken, Speisen nicht offen stehen lassen, auf stark duftende Parfums verzichten und ruhig bleiben, wenn eine Wespe naht – das reduziert das Risiko deutlich. Für Mücken haben sich geprüfte Repellentien bewährt, deren Auswahl sich nach Alter, Hauttyp und Region richtet.