Erkältung: Was in den ersten Tagen wirklich hilft
Woran man eine Erkältung erkennt
Eine Erkältung (grippaler Infekt) beginnt meist schleichend: Halskratzen, Niesen, Schnupfen, später oft Husten. Fieber bleibt bei Erwachsenen häufig aus oder ist nur leicht.
Die echte Grippe (Influenza) setzt dagegen oft schlagartig ein – mit hohem Fieber, starken Glieder- und Kopfschmerzen und ausgeprägter Erschöpfung. Diese Unterscheidung hilft bei der Einschätzung, ersetzt aber keine Diagnose.
Was sich bewährt hat
Weniger ist oft mehr
Kombipräparate gegen „alle Symptome auf einmal“ enthalten häufig Wirkstoffe, die man gar nicht braucht. Sinnvoller ist es, gezielt das zu behandeln, was gerade stört.
Wichtig: Wer regelmäßig Medikamente einnimmt – etwa gegen Bluthochdruck oder zur Blutverdünnung –, sollte Erkältungsmittel nicht ohne Rücksprache kombinieren. Abschwellende Nasensprays sind außerdem nur für wenige Tage gedacht.
Wann ärztlicher Rat wichtig ist
- Hohes Fieber oder plötzlich starkes Krankheitsgefühl
- Atemnot, Brustschmerzen oder starke Ohrenschmerzen
- Beschwerden, die länger als eine Woche anhalten oder sich verschlechtern
- Bei Säuglingen, Schwangeren, älteren Menschen und bei bestehenden Grunderkrankungen