Die Behandlung einer Pollenallergie richtet sich immer nach der Stärke der Beschwerden. In vielen Fällen können antiallergische Medikamente die Symptome deutlich lindern. Dazu gehören beispielsweise Antihistaminika, die die Wirkung des Histamins im Körper blockieren und so Juckreiz, Niesen und tränende Augen reduzieren können.
Auch spezielle Nasensprays und Augentropfen werden häufig eingesetzt, um die Schleimhäute zu beruhigen und Entzündungsreaktionen zu reduzieren. Welche Präparate sinnvoll sind, hängt immer von der individuellen Situation ab. Eine persönliche Beratung in der Apotheke kann dabei helfen, die passende Therapie zu finden.
Neben Medikamenten können auch einfache Veränderungen im Alltag helfen, die Pollenbelastung zu reduzieren. Wer beispielsweise abends die Haare wäscht oder Kleidung außerhalb des Schlafzimmers lagert, verhindert, dass Pollen während der Nacht eingeatmet werden. Auch Pollenschutzgitter an Fenstern können dazu beitragen, die Belastung in der Wohnung zu verringern.